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Mauertrockenlegung
Mauertrockenlegung
Konventionelle Mauertrocknung erfolgt meist durch Abdichtung. Das Mauerwerk wird i.d.R. chemisch beeinflusst oder von außen abgedichtet. Anschließend werden die Wände meist mit Feuchtesperren und darauf mit Sanierputzen versehen. Fallabhängig wird danach, oder währenddessen, die Feuchtigkeit mit Trocknungsgeräten aus der Wand herausgezogen. Aquacontrol 102 kann unterstützen und vorbereitend oder langanhaltend eingesetzt werden, denn:
Aquacontrol 102 ist ein elektrophysikalisches Verfahren und folgt damit einem anderen Ansatz. Es legt nicht trocken, sondern soll das Mauerwerk entfeuchten und es in einem natürlichen Trockenzustand halten. Der Wirknachweis stützt sich auf Prüfprotokolle eines unabhängigen, staatlich anerkannten Prüfinstituts für technische Prüfungen, Inspektionen und Zertifizierungen.
Aquacontrol 102 soll die vorhandenen Aufstiegskräfte den weiteren Aufstieg von Feuchtigkeit stoppen und eine Rückwärtsbewegung in das Erdreich bewirken. Durch den Dauerbetrieb des Aquacontrol 102 sollen Aufstiegskräfte unterdrückt werden.
Aquacontrol 102 kann so, verständlicher Weise, kürzere Entfeuch-tungszeiträume schaffen als herkömmliche Trocknungsmaßnahmen. Der Dauerbetrieb des moistron Aquacontrol 102 soll Wände nachhaltig trocken halten und dem Kapillareffekt entgegenwirken.
Ältere Häuser
Probleme an älteren Häusern können sehr vielschichtig sein. Daher gibt es kein Standard-Rezept für die Mauerwerkssanierung. Verschiedene Ursachen brauchen verschiedene Lösungsansätze.
Denn Wasser bzw. Feuchtigkeit ist in fast allen Baustoffen vorhanden. Trockene Baustoffe gibt es eigentlich nicht. Viele Baustoffe benötigen sogar einen gewissen Feuchteanteil, um Ihre Fähigkeit bzw. Festigkeit zu erhalten. Werden diese Baustoffe zu trocken, zerfallen die Materialien, genauso wie bei zu viel Nässe. Grade bei alten oder älteren Gebäuden muss sorgfältig abgewogen werden.
Nicht nur in den Baustoffen ist Feuchtigkeit zu finden, sondern auch in der Umgebungsluft ist Feuchtigkeit. Es findet ein Austausch zwischen den Medien statt. Ein sog. Feuchteaustausch. Wände nehmen nicht nur überschüssige Wärme als Puffer auf, sondern auch überschüssigen Wasserdampf. Grade bei alten Gebäuden ein erwünschter Effekt, da damals einfach keine anderen Baustoffe zu Verfügung standen und somit dieser Feuchteaustausch eingeplant wurde. Durch diese Feuchteregulierung wurden damals Schimmel und Spack vermieden.
Handelt es sich um kapillar aufsteigende Bodenfeuchtigkeit, kann Aquacontrol 102 eingesetzt werden. Abhängig von den baulichen Gegebenheiten und der Schwere des kapillaren Feuchtestands, kann die Wirkung unterschiedlich ausfallen. Bei einem Einsatz in Daueranwendung, "ein Hausleben lang", (Nutzungszeit des Hauses) soll Aquacontrol 102 nachhaltig wirken, oder auf eine Gebäude-Grundsanierung vorbereiten, um nicht die vorhandenen Kapillarkräfte außer Acht zu lassen.
Denn ob eine 100% Abdichtung erfolgt ist, stellt sich meist erst nach einigen Jahren heraus.
© moistron-systeme
Mauerwerkentfeuchtung
Aquacontrol 102 wirkt vielfach protokolliert auf den Feuchteaufstieg ein. Das in den Kapillaren aufgestiegene und mit Salzen kontaminierte Wasser soll elektrophysikalisch daran gehindert werden, weiter aufzusteigen. Im zweiten Schritt soll das Wasser anfangen, wieder in das Erdreich zurück zu fließen. Da keine großen Kräfte zur Störung notwendig werden, also eine sanfte Vorgehensweise die Bausubstanz nicht beeinflusst, soll Aquacontrol 102 mit wenig Energieaufwand auf die Rückführung der Feuchtigkeit in das Erdreich einwirken. “Aquacontrol” - der Name ist Programm.
Etwa zentrisch in dem Gebäude montiert, beträgt der Wirkradius etwa 8-15 m, was selbst für größere Eigenheime ausreichend ist. Bei größeren Gebäuden können mehrere Geräte zum Einsatz kommen.
Mit Installation und Einschaltung des Moduls, setzt die Wirkung sofort ein und ist nach wenig Anwendungszeit spürbar. Abhängig von den baulichen Gegebenheiten und der Schwere des kapillaren Feuchtestands.
Ganz klar, die Vorteile der Aquacontrol 102 Technologie zur Entfeuchtung von Wänden liegt auf der Hand.
- Wände sollen entfeuchtet (wissenschaftlich tolerierter Wert für trockene Wände) werden, nicht trockengelegt. D.h. Wände sollen in den ursprünglichen, natürlichen Feuchtezustand zurückversetzt werden.
- Diese schon seit Mitte des letzten Jahrhundert bekannte physikalisch wirkende Vorgehensweise ist äußerst substanzschonend
- Vollkommen unschädliche Frequenzen, für Mensch und Tier
- Keinerlei Emissionen, wie austretende Gase oder Wärmeabstrahlung
- Schnelle und nachhaltige Wirkung bei Dauerbetrieb
Messung der Feuchtigkeit in Mauerwerk
Auf Wunsch (gegen Aufpreis) kann eine Messung erfolgen, die den Feuchtegehalt im Mauerwerk nachweist. Nach ca. 4-6 Wochen kann eine Nachmessung erfolgen, da meist schon messbare Ergebnisse vorliegen. Im 3-5 Monat erfolgt eine weitere Messung. Gewöhnlich haben sind durch den Einsatz von Aquacontrol 102 dann Werte eingestellt, die einem “wissenschaftlich tolerierten Wert” für “trockene Wände” entspricht. Die Methode Aquacontrol 102 ist die wohl schnellste, schonendste und preiswertest Art, um den Schadensfall "kapillar aufsteigende Feuchtigkeit" in den Griff zu bekommen. Modergeruch, Schimmel, abfallender Putz und eine Zerstörung des Mauerwerkes werden unterbunden, abhängig von den baulichen Gegebenheiten und der Schwere des kapillaren Feuchtestands.
Übrigens
Bei einer Bestimmung der Feuchte eines Baustoffes müssen die Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden. Ständig wechseln Temperatur und Feuchtigkeit. Baumaterialien werden i.d.R. von einigen wichtigen Faktoren beeinflusst. So spielen die Wärmekapazität, die Wärmeleitfähigkeit, der Diffusionswiderstand und die Wasseraufnahme- und Abgabe (hygroskopische Eigenschaft) eine herausragende Rolle. Dadurch wird physikalisch immer ein Gleichgewicht zwischen Aufnahme und Abgabe von Wasserdampf gesorgt.
Unter diesen Bedingungen werden Wände oder Bauobjekte als lufttrocken/haushaltsfeucht bezeichnet.
Von den äußeren Einflüssen abgesehen, lassen sich unterschiedliche Materialien vergleichen über genormte Kennzahlen, dem sog. praktischen Feuchtegehalt oder der Gleichgewichtsfeuchte/Ausgleichfeuchte oder Bilanzfeuchte. Diese Feuchte kennzeichnet ein Baumaterial, wenn es nach längerer Lagerung in einem Raum mit konstanter relativer Feuchte und Temperatur einen bestimmten Wassergehalt aufweist. DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau) sagt somit aus, dass ein Baustoff in einer üblichen Wohnumgebung einen gewissen Feuchtewert haben darf. Der muss unbedenklich für die Bewohner einer Immobilie sein, noch für den Baustoff (WTA-Merkblatt 4-5-99/D der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e. V. (kurz WTA).
Beispiel von Baustoffen in Wänden:
Ein normaler Ziegel hat einen Massebezogenen Wassergehaltswert (%) von 1
Porenbeton hat einen Massebezogenen Wassergehaltswert (%) von 6,5
Gips hat einen Massebezogenen Wassergehaltswert (%) von 2
Holz, Sperrholz und andere Faserhölzer haben einen Massebezogenen Wassergehaltswert (%) von 15
Historische Vollziegel haben eine hygroskopische Ausgleichsfeuchte in Masse % < 2 bis 3 (75% rel. LF)
Kalksandstein (Rohdichte 1900) hat eine hygroskopische Ausgleichsfeuchte in Masse % von 1,3 (80% rel. LF)
Vulkanischer Tuff (Kassel) hat eine hygroskopische Ausgleichsfeuchte in Masse % von < 6 (75% rel. LF)
Granit hat eine hygroskopische Ausgleichsfeuchte in Masse % < 0,1 (75% rel. LF)
Sollten sie eine Messung beauftragen, achten Sie bitte darauf, dass die richtige Messmethode angewandt wird. Durch die Oberflächenwiderstandsmessung (Kapazitiv - bis ca. 3 - 6 cm Tiefe) werden erste Anhaltspunkte zum Feuchteaufstieg geliefert. Zudem ist eine Wand meist aus unterschiedlichen Materialien gebaut – angefangen bei Tapeten über den Putz bis hin zum Mauerwerk. Diese Messmethode gibt also bedingten Aufschluss, ob es sich um oberflächliche Feuchte handelt, oder ob bereits Wasser tief in die Wand eingedrungen ist, bzw. ob sie von außen oder unten (kapillar) in das Mauerwerk eindringt.
Bei Installation des Aquacontrol 102 kann auf Wunsch eine Messung im Inneren der Wand/Mauer stattfinden, die den Trocknungsverlauf dokumentiert. Bei kapillar aufsteigender Feuchte kann die Wand im Inneren bereits weiter geschädigt sein, als bei einer oberflächlichen Messung nachgewiesen werden kann. D.h. das Wasser in den Kapillaren kann innerhalb der Wand bereits erheblich höher gestiegen sein, als es nach Außen sichtbar wird.
Aquacontrol 102 ist nicht einzusetzen bei Druckwasser, Leitungswasserschäden oder Einflüssen, die nicht auf kapillare Bodenfeuchtigkeit zurückzuführen sind. Der Hersteller gibt keine Wirkversprechen da verschiedene Baustoffe unterschiedliche Ergebnisse erzielen können.




